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Staitz

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Der Ortsname soll von einem Gewässernamen sorbischer Art abstammen ("Stavica" enthält den sorbischen Wortstamm "Stav" für Teich). Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort am 22. Juli 1283, als Heinrich der Ältere, Vogt von Weida, dem Kloster Cronschwitz einen von Heinrich von Lohma gekauften Zins in Staitz bestätigte. In alten Unterlagen wurde Staitz auch als ein "Dorf mit vielen Fuhrleuten "bezeichnet.

 

fensterDer Bau der ersten Kirche erfolgte vermutlich 1521.


Noch heute ist an der Südseite des Turmes das sogenannte "Vorhangbogenfenster" mit der Inschrift "Anno Domin - m§v und XXI" erhalten.


Im Jahre 1812 brannte ein Teil des Dorfes einschließlich der Kirche und der Schule ab, wobei auch 3 Kirchenglocken ein Raub der Flammen wurden. Bereits 1813 konnte aus dem teils wieder gesammelten Metall eine neue Kirchenglocke von den Gebrüdern Ulrich zu Laucha und Apolda hergestellt werden. Sie trägt noch heute die Inschrift: "Gott segne und erhalte Staitz". Im Jahre 1816 wurde die neu erbaute Kirche eingeweiht.

 

Am 10. April 1852 erhielt der Ort ein neues Siegel. Das Wappen zeigt die "Drei Linden", die auf Beschluss des Gemeinderates gepflanzt wurden.1975 wurden erneut 3 Linden am Parkplatz (ehemals Scheunenteich) gepflanzt als Ersatz.

 

Unweit des Ortes befindet sich die Weidatalsperre (erbaut 1951 bis 1956).

 

staumauer

Staumauer der Weidatalsperre

kaskaden

Kaskaden am Überlauf der Weidatalsperre

 

Vor dem Bau der Talsperre wurden Ausgrabungen zur Sicherung und Dokumentation der Burganlage, die sogenannte Fliehburg, die als Bodendenkmal anerkannt ist, durchgeführt.

 

Unternehmen, die das Bild der Gemeinde Staitz prägen, sind die ERVEMA agrar GmbH, die Agrarhandelsgesellschaft "Aumatal" und weitere kleinere landwirtschaftliche Betriebe von Wiedereinrichtern sowie Handwerksbetriebe.

 

Im Gewerbegebiet "In der Muschke" ist seit 1998 die Firma "TRIBOTEC" GmbH ansässig. Dies ist ein Spezialbetrieb für Verschleiß- und Korrosionsschutz, besonders für Förderschnecken und Pressanlagen der Papier-, Ziegel- und Keramikindustrie. Die Gaststätte "Zum Taubenschlag" wurde im Dezember 1995 von der Familie Telle eröffnet und ist seitdem ein Anziehungspunkt.

 

Im Wohngebiet "Hinter dem Dorfe" sind im 1. Bauabschnitt Grundstücke für 22 Eigenheime erschlossen. Zur Zeit sind 13 Häuser bezogen.

 

Bermichsmuehle

Bermichsmühle

landschaft

Blick auf Merkendorf

taubenschlag

Gaststätte "Zum Taubenschlag"